Rechtsanwalt Gerhard Raab in Frechen-Königsdorf

Mietrecht

 

Verweis auf einen nicht mehr gültigen Betriebskostenkatalog reicht nicht aus

Hanau/Berlin. Sollte im Mietvertrag auf einen veralteten Betriebskostenkatalog Bezug genommen werden, wie z. B. die „Anlage 3 zu § 27 der II. Berechnungsverordnung“  heute ersetzt durch die Betriebskostenverordnung  ist die Klausel unwirksam. Das entschied das Amtsgericht Hanau am 9. Juli 2014 (AZ: 37 C 106/14).

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Aufrechnungsverbot im Mietvertrag - der Mieter kann dennoch mindern

Mietverträge beinhalten oft eine Regelung, wonach der Mieter die Miete nicht mit eigenen Ansprüchen gegenüber dem Vermieter verrechnen kann: ein sogenanntes Aufrechnungsverbot. Solche Regelungen sind häufig nicht wirksam. Oftmals steht hier das Recht dem Mieter zur Seite, wie aus in einer Entscheidung des Kammergerichts Berlin vom 11. September 2014 (AZ: 8 U 77/13) hervorgeht.

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Wann müssen Vermieter Parabolantennen auf dem Balkon dulden?

Frankfurt am Main/Berlin. Ein Vermieter muss eine Parabolantenne auf dem Balkon seines Mieters nicht unbedingt hinnehmen. Wenn das besondere Informationsinteresse des ausländischen Mieters auch anders gedeckt werden kann, kann er eine solche Antenne untersagen. Dies folgt aus einer Entscheidung des Amtsgerichts Frankfurt am Main vom 26. September 2014 (AZ: 33 C 2232/14).

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Nächtlicher Sex auf quietschender Schaukel ist Kündigungsgrund

(dpa). Laute Sex-Spiele in der Nacht bringen nicht nur jene um den Schlaf, die sich amüsieren, sondern oft auch die Nachbarn. Einem Mieter wurde deswegen sogar gekündigt. Zu Recht, befand nun das Amtsgericht München am 22. August 2014 (AZ: 417 C 17705/13).

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Sex darf die nächtliche Ruhe der Mieter nicht stören

(red). Zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens herrscht Nachtruhe. In dieser Zeit haben Bewohner eines Mietshauses Anspruch, ungestört zu schlafen. Wenn Nachbarn in dieser Zeit aber laut Geschlechtsverkehr ausüben, kann ihnen das untersagt werden.

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Mieter müssen Geräusche von Waschmaschinen ertragen

(dpa/tmn). Geräusche von Waschmaschinen und Wäschetrocknern aus der Nachbarwohnung müssen Mieter ertragen. Denn grundsätzlich seien Geräusche von Haushaltsmaschinen sozialadäquate Lärmbeeinträchtigungen, befand das Landgericht Freiburg (AZ.: 9 S 60/13). Das berichtet die „Neue juristische Wochenschrift“. Mitmieter könnten Nachbarn daher den Betrieb dieser Geräte nicht verbieten lassen.

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Mieter darf Verbrauchsdaten seiner Nachbarn erfahren

(dpa). Ein Mieter kann zur Überprüfung einer Betriebskostenabrechnung Anspruch darauf haben, die Verbrauchsdaten seiner Nachbarn einzusehen. Das entschied das Landgericht Berlin am 17. Oktober 2013 (Az.: 67 S 164/13). Nach Auffassung des Gerichts gilt dies jedenfalls, wenn es ihm anders nicht möglich ist, die Richtigkeit der für ihn geltenden Abrechnungsdaten zu überprüfen.

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Eigentum verpflichtet: Wohnungseigentümer für die Nutzung der Wohnung verantwortlich

Karlsruhe/Berlin. Wohnungseigentümer, die ihre Wohnung selbst nicht nutzen, sind für die Art und Weise der Nutzung verantwortlich. Selbst wenn die Wohnung vermietet oder jemand anderem zur Nutzung überlassen und dann weitervermietet wird, bleibt der Eigentümer für die korrekte Nutzung der Wohnung verantwortlich. Andere Wohnungseigentümer aus der Eigentümergemeinschaft können vom Wohnungseigentümer die korrekte Nutzung verlangen. Auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 16. Mai 2014 (AZ: V ZR 131/13) wird hingewiesen.

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Wasserabweisende Lackfarbe ist ein No-Go

(DAV). Wie hat eine ordnungsgemäß renovierte Wohnung beim Auszug auszusehen? Über diese Frage gibt es nicht selten Streit zwischen Vermieter und Mieter. Der Zankapfel ‚Wandanstrich’ führt manchmal bis vor den Richtertisch.

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Kündigung wegen geparktem Roller

Offenbach/Berlin. Auch wenn Mieter auf dem Grundstück des Vermieters unerlaubt parken - deshalb darf der Wohnungseigentümer nicht einfach kündigen. Das Parken stellt zumindest dann keine erhebliche Vertragsverletzung des Mieters dar, wenn er es zuvor längere Zeit durfte. Auf eine Entscheidung des Amtsgerichts Offenbach vom 4. Dezember 2013 (AZ: 37 C 180/13) wird hingewiesen.

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